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Energiekosten senken

Energiesparlampen galten lange auf Grund Ihrer Lichtleistung als schlechte Alternative zu herkömmlichen Glühlampen. Doch das Bild hat sich gewandelt. Wer heute für eine "gute" Energiesparlampe ab 7,99 EUR investiert kann bereits mit einer Brenndauer von rund 8.100 Betriebsstunden rechnen. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Glühlampe mit gerade einmal 1.000 Brennstunden, d.h. er hätte bereits 8 herkömmliche Glühlampen verbraucht. Der Spareffekt bei einer gleich hellen Sparlampe schlägt mit 49,00 bis 177,00 EUR pro Jahr, bei einer täglichen Brenndauer von 4 Stunden, zu Buche. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift "test", für die sie 28 Energiesparlampen getestet hat.

Das Rennen um "gute" Qualitätsurteile machten jedoch Markenprodukte unter sich aus. Insgesamt wurde 11-mal die Note "Gut", 12-mal "Befriedigend" 4-mal "Ausreichend" und 1-mal "Mangelhaft" vergeben. Die Unterschiede kamen durch Helligkeitsverluste, falsche Angaben bei der Lebensdauer, der Watt-Zahl oder einer mäßigen Farbwiedergabe zustande.

Um die optimalen Lampen für den benötigten Bedarf einzusetzen rät die Stiftung, beim Kauf von Energiesparlampen vorher zu überlegen, wo sie für Licht sorgen sollen. Je nach Fabrikat, Größe und Typ empfehlen sie sich für unterschiedliche Einsatzorte. In Wohn- und Schlafräumen sollten deshalb andere Lampen zum Einsatz kommen als im Bad oder im Treppenhaus.

Den ausführlichen Test finden Sie in der März-Ausgabe der Zeitschrift test oder im Internet.

Weitere Energiesparpotentiale:

  • Am meisten Strom verbraucht die Industrie mit circa 240 TWh. Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleitung kommen mit 140 beziehungsweise 130 TWh aus. Der Verkehr ist mit 16 TWH unbedeutend.
  • Elektromotoren in der Industrie bieten die größten Einsparmöglichkeiten. Insgesamt verbrauchen Elektromotoren mehr als die Hälfte des in Deutschland erzeugten Stroms!
  • Kleinmotoren in Haushalten - vom Fön bis zur Waschmaschine - könnten mit verbesserten Wirkungsgraden einen Beitrag leisten. Das Potential: 8,2 TWh pro Jahr.
  • Geräte ausschalten! Stand-by kann in bestimmten Anwendungen mehr verbrauchen als der eigentliche Betrieb. 5 bis 10 TWh ließen sich jährlich an Stand-by-Verlusten einsparen.
  • Durch Verhaltensänderung der Verbraucher lassen sich in den Bereichen Haushalt sowie Gewerbe, Dienstleistung und Handel 10-15 Prozent Strom sparen
  • Effizientere Leuchtmittel könnten den Licht-Anteil am gesamten Stromverbrauch unter die heutigen 9,5 Prozent (50 TWh) senken: Potential bis zu 80 Prozent Einsparung.
  • Bei Heizungspumpen liegt das Einsparpotential bei enormen 50 bis 70 Prozent.
 
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